Das Spannungsfeld Arbeit und Sucht abseits der gesellschaftlich akzeptierten Form des Workaholics verdient Beachtung und Professionalität im Umgang.

Zum einen ist die Persönliche Lage von suchtkranken Personen oft sehr schwierig:

„In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt.“

… sagte Paul McCartney einmal. Solch eine Aussage kann man auf ganz unterschiedliche Weise verstehen, je nach dem, in welcher Situation man steckt oder wie sich die Umstände präsentieren.

Für suchtkranke Menschen scheint es oft ausweglos angesichts einer Vielzahl akuter Probleme nicht aufzugeben. Mit Unterstützung von Familie und Freunden sowie Einrichtungen wie der Suchthilfe Wien gGmbH ist es leichter den Mut nicht zu verlieren. Rückhalt und Wertschätzung zu erfahren, hilft dabei sich selbst und Andere nicht aufzugeben.

Zum anderen ist der gegenwärtige Arbeitsmarkt kompetitiv und diskriminierend:

„Der wahre Grund, warum qualifizierte Menschen arbeitslos bleiben, ist, dass sie arbeitslos sind. Meist schon längere Zeit.“

(Martin Wehrle)

„Menschen, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, brauchen die Arbeitsmöglichkeiten, die die sozial-ökonomischen Betriebe zur Verfügung stellen“

(AK-Präsident Rudi Kaske)

„Vor allem für die gering Qualifizierten unter ihnen sind die marktnahen Arbeitsplatzverhältnisse, die sie in Sozialökonomischen Betrieben vorfinden, das beste Instrument, das sie wieder an die Arbeitswelt heranführt.“

(Petra Draxl, Geschäftsführerin des AMS Wien).